Dann wenn ich nicht mehr weiß wo ich bin?

Vorher hast du dich nicht verirrt, weil du ja garnicht daran denkst. Also in dem Moment wo du überlegen anfängst,

@ wo gehts hier weiter?

@ wo bin ich jetzt eigentlich?

wird dir bewußt, oh verdammt ich weiss nicht mehr wo ich bin!!!

Meisst ist es nur vorübergehend und du kannst schnell wieder den Standort festlegen. Doch manchmal ist das nicht mehr möglich.

 

Hier passiert dann etwas besonders, dem ich einen bestimmten Namen gebe „Nachhause-Trieb“

@ Ich will nach Hause Gefühl wird hier aktiviert

Unsere unterbewußte Angst, stellt die Einstellung „Nachhausegehen“ ein. Das ist sehr sehr spannend. Da hier auf die Urinstinkte unseres Unterbewußtseins zugegriffen wird und es dort nur unsere bisherig gspeicherten Daten findet. Aber da ist nichts mehr. Also wird nur noch der Befehl „gehe nach Hause“ aktiviert.

Wenn du merkst du weisst wirklich nicht mehr wo du dich befindest hat dein Gehirn keine Alternativen als das was du dir an Erfahrungen gespeichert hast. Mehr oder weniger. Besser natürlich mehr, weil hier dann Handlungsspielraum entsteht.

@ Aber wie kann ich mir das Mehr Handlungspielraum erweitern?

In deinem Leben speicherst du Alles aber wirklich Alles in deinem Superspeicher Gehirn ab. Auf den verschiedensten Ebenen. Auf das kannst du auch, vorausgesetzt du weisst wie, auf die Daten zugreifen. Ist aber genau im Datenraum Orientierungslosigkeit und im Verhalten darin wenig bis garnichts an eigener Erfahrung abgespeichert worden, wird hier automatisch – der Nachhause weg eingestellt. Obwohl es dafür keine Koordinaten gibt!!!

Das ist eine extrem große Gefahr.

Aber es gibt hier eine einfache und simple Lösung. Wenn du dich einmal verirren solltest und du vorher noch nie eine solche Situation erfahren hast, dann kannst du durch ein Verhaltenstraining deine Situtation ganz schnell in den sicheren Rahmen leiten.

Wie funktioniert das? Was muss ich da tun?

Es braucht hier einfache Fertigkeiten, die dir das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit geben. Wenn das nicht genügend befriedigt wird, wirst du immer irrational handeln.

Wie gehe ich da vor?

Wichtig dabei ist immer eine gute Selbsteinschätzung von Körper, Geist und Emotionalem Zustand zu haben. Hier hilft dir ein fundamentalisiertes Wissen an Survivalskills. Speziell im verweilen an einem Ort mit guten Kenntnissen von Biwaks,

Gut eintrainierte Fertigkeiten bringen dir automatisches Vertrauen in die Situation und werden dir dadurch Schutz und Geborgenheit vermitteln. Du wirst dadurch auch emotional sehr ruhig und besonnen handeln können und dir z.B. ein gemütliches Lager für die Zeit richten können.

In dem Moment bist du nicht mehr Verirrt, sondern geschützt. Das macht einen grossen Unterschied aus.

Lieber Verweilen in einem Safeplace als unterwegs nachHause auf unbekannten und gefährlichen Wegen.

Das ist so ein Motto das im Survival sehr oft vorkommt. Wie du dich richtig ausstatten kannst für eine Situation wie gerade beschrieben, das unterrichten wir in unserem

Survival Standardkurs – Back to Basics

Die Natur hat soviele Geschenke aber auch oft Dinge für uns, die wir nur mit gut installierten Fertigkeiten Meistern können. Der Weg in die Natur, die Verbindung wieder zuerlangen führt nur über die eigene Erfahrung.

Das schöne an dieser Geschichte ist, wir werden immer mehr und ganz tief mit Mutter Erde verbunden. Danke das du uns aufnimmst so wie wir sind. Das du alles für uns bereit hältst und uns ständig um unsere Wahrnehmung prüfst. So kann ein Leben auf Erden niemals langweilig sein.

All good medicine

Hans Müllegger


1 Comment

Wildnisschule1 · Februar 7, 2018 at 10:32 pm

Verirren ist menschlich, aber ich kann dran arbeiten.
Erfahrungen im Draussen sein bringen dir für den Orientierungssinn Stützen in vielleicht genau den Situationen wo du eventuell das falsche machst.
Grüsse Hans

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